Dentalimplantologie mt Sofortbelastung – Dentalimplantologie mt Sofortbelastung, Mundhygiene Bergamo, Vollnarkose Bergamo

Dentalimplantologie mt Sofortbelastung

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Dentalimplantologie mit Sofortbelastung nennt sich die Technik die uns erlaubt, Zahnimplantate aus Titan in der selben Sitzung oder innerhalb von 24-48 Stunden nach der Operation zu positionieren. Die Implantate „lasten“ dabei auf den provisorischen Kronen oder auf dem dauerhaften Zahnersatz (im Falle eines Patienten ohne Zähne).

Dentalimplantologie: ist die Sofortbelastung eine sichere Technik?
Neuste Forschungen haben gezeigt, dass sich osseointegrierte Implantate mit Sofortbelastung genauso auf dem Knochen integrieren wie traditionelle Implantate (verzögerte Belastung).

Ist die Dentalimplantologie mit Sofortbelastung eine neue Technik?
Die Sofortbelastung ist eine häufig verwendete und geläufige Technik unserer Zeit, da sie dem Patienten erlaubt, nach der selben Sitzung in der er die Implantate erhalten hat, mit feststehenden Zähnen die Praxis wieder zu verlassen. Tatsächlich wurde die Sofortbelastung von einigen italienischen Zahnärzten schon in den 50en Jahren benutzt: Tramonte, Garbaccio, Pierazzini, Pasqualini, Muratori usw.

Um die Sofortbelastung verwenden zu können, muss das Implantat eine ausgezeichnete Primärstabilität haben, der Knochen muss daher einen während der Positionierung spürbaren Halt haben. Nur der Zahnarzt kann während der Operation die Qualität der Primärstabilität beurteilen, daher kann sich nur er für eine Sofortbelastung oder für eine verzögerte Belastung entscheiden.

Angesichts dieser unbestreitbaren Daten musste auch die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft seine Meinung ändern und zugeben, dass die Sofortbelastung unter bestimmten Bedingungen eine sichere und bewährte Technik ist. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es keinen Grund für den Patienten gibt, eine herausnehmbaren Prothese zu behalten wenn er nach Positionierung der Implantate sofort eine festsitzende Prothese erhalten kann.

Leider wird diese Technik seit vielen Jahren dämonisiert. Die meisten Zahnärzte haben eine gewisse Furcht davor und diese Angst ist bei der Anwendung bestimmt nicht hilfreich.

Es passiert heutzutage häufig Zahnärzte mit einer 20-30 jähriger Erfahrung in der traditionellen Implantologie zu finden, die allerdings nie mit Sofortbelastung gearbeitet haben. Paradoxerweise gibt es jüngere Zahnärzten die, anders als ihre „älteren Kollegen“, trotz geringerer Erfahrung in der Implantologie bereits mit Sofortbelastung gearbeitet haben.

Dentalimplantologie: was ist die verzögerte Belastung?
Die verzögerte Belastung ist ein traditionelle Technik die es ermöglicht, nach einer
3-4-monatigen Osseointegration eine Krone auf dem Implantat zu „belasten“, d.h. festzumachen. Um nicht zahnlos zu bleiben ist der Patient in diesen Monaten dazu gezwungen, eine herausnehmbaren Prothesen zu tragen.
Diese Technik war die einzige wirksame Methode (auf dem Gebiet der Implantologie) und wird seit über 30 Jahren von der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft geschätzt. Glücklicherweise haben wir heute auch die Möglichkeit der Sofortbelastung.

Wird die Sofortbelastung auch für Overdenture (Deckprothesen) auf Implantate verwendet?
Natürlich! Die Technik besteht aus der Positionierung von 6-8 Implantaten. Bei einer Sitzung wird die Prothese festgemacht; auf diese Weise kommt der Patient mit einem herausnehmbaren Zahnersatz in die Praxis und verlässt diese mit einem Zahnersatz auf Implantaten wieder.
Wenn der Patient noch keinen Zahnersatz hat, ist es möglich ihm eine neue, an den neu positionierten Implantaten verankerte Prothesen zu geben.

Was ist die Dentalimplantologie?
Die Dentalimplantologie besteht aus der Positionierung von Prothesen am Kiefer als Ersatz für die Zahnwurzel oder für den fehlenden Zahn. Sobald die Implantate im Kiefer integriert sind, werden die Kronen auf diesen Wurzelprothesen positioniert, d.h einer oder mehrere Kunstzähne aus Metall, Keramik oder ähnliches. Implantat nennt sich die Titanschraube zylindrischer oder konischer Form die, an der Anatomie des Knochens angepasst, am Kieferknochen fixiert wird. Um die Kapazität der Osseointegration und Knochenregeneration zu erhöhen, werden die Implantate in verschiedenen Längen und Durchmessern hergestellt, durch direkte Verbindung zwischen Knochen und Implantat, ohne Zwischenschaltung des Weichgewebes.

Die Dentalimplantologie funktioniert sowohl mit verzögerter Belastung als auch mit Sofortbelastung.
Die traditionelle verzögerte Belastung ermöglicht es, die Krone auf den Implantaten zu „belasten“, sie daher nur dann festzumachen, wenn die Osseointegration erfolgt ist. Im Durchschnitt ist nach dem Eingriff eine Wartezeit von fünf oder sechs Monaten notwendig, um die Implantate am Oberkiefer zu positionieren, am Unterkiefer dagegen drei oder vier Monate.

Eine Schwierigkeit für den Patienten ist dass er in diesen Monaten gezwungen ist, die herausnehmbaren Prothesen zu tragen um nicht zahnlos zu bleiben.

Die Implantologie mit Sofortbelastung ermöglicht dagegen, die eingebauten Implantate aus Titan schon in der selben Sitzung oder auf jedem Fall innerhalb von 24-48 Stunden nach der Operation belasten zu können, dies mit einer befriedigenden Wiederherstellung der Kaufunktion des Patienten und ohne Einschnitte zu hinterlassen. Der große Vorteil dieser Technik ist, dass sie in kürzester Zeit ein schönes und bleibendes Lächeln ermöglicht. Die Implantate mit Sofortbelastung enthalten alle Funktionen für einen optimalen Ersatz der natürlichen Zähne und ersparen den umliegenden Zähnen eine Wurzelkanalbehandlung und eine herkömmliche Prothese. Generell ist es die ideale Lösung in Fällen von völligem Zahnverlust oder von Teilzahnlosigkeit. Es ermöglicht die vollständige funktionelle Rehabilitation der Zähne und sorgt für Stabilität und Sicherheit.
Dentalimplantologie:
DIE GESTEUERTE KNOCHENREGENERATION IM KIEFER
Die GBR (Guided Bone Regeneration) ist eine chirurgische Technik der Implantologie. Durch Füllmaterial und Membranen ermöglicht diese Technik einen Knochenaufbau, auf dem dann später Implantate stabilisiert werden können. Dadurch entsteht ein neues ästhetisches Erscheinungsbild des Patienten.
Heutzutage ist es möglich, einen totalen oder partiellen Zahnverlust implantologisch zu behandeln. Diese Implantate können selbst dann eingebaut werden, wenn die horizontale oder vertikal Breite des Knochens es nicht erlaubt.
Es gibt verschiedene Methoden den Knochenmangel zu beheben:

– Osteokonduktion, wenn das Knochenersatzmaterial als Leitstruktur im Knochenregenerationsprozess dient;
– Osteoinduktion, wenn Wachstumsfaktoren eine Knochenneubildung (Osteoneogenese) angeregt;
– Distraktionsosteogenese, wenn eine chirurgische Osteotomie eine graduelle Entfernung der beiden Knochenteile und eine entsprechende Knochenneubildung ermöglicht;
– durch eine gesteuerte Knochenregeneration

DIE GESTEUERTE KNOCHENREGENERATION IM KIEFER ist eine chirurgische Technik, bei der durch Füllmaterial und Membranen ein Knochenaufbau ermöglicht wird, auf dem dann später Implantate stabilisiert werden können. Dadurch entsteht ein neues ästhetisches Erscheinungsbild des Patienten.
In dieser Technik können mehrere Materialien eingesetzt werden, unter anderem das „Goldstandard“, also der Eigenknochen, der im Rahmen einer zahnärztlichen Behandlung am häufigsten dem Kieferast oder dem Symphysis mandibulae entnommen wird. Andere Verfahren, wie etwa die Entnahme aus dem Schädel- und Schienbeinknochen, sind weniger häufig. Die Entnahme aus dem Beckenkamm erfordert dagegen einen medizinischen Eingriff, der nur in einem Krankenhaus durchgeführt werden kann.
Zum Schutz des Knochenersatzmaterials werden resorbierbare oder nicht-resorbierbare Membranen verwendet, darunter Gitter aus Titan. Die Erfolgsquote für das Fortbestehen des Implantats bei einer Behandlung mit GBR variiert, je nach Fall, zwischen 92% und 100%.

Die chirurgischen Verfahren
Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten: die Implantate werden entweder zeitgleich mit der Knochenregeneration positioniert oder die Positionierung findet nach dem Knochenaufbau statt. Die Wahl zwischen den beiden Verfahren hängt von der Primärstabilität des Implantats und von der Knochenmenge während des Eingriffes ab.
Ist das Implantat stabil, kann man es positionieren und eine Knochenregeneration durchführen. Andernfalls muss vorher eine stabile Struktur erbaut werden, auf der die Implantate nach 4-8 Monaten positioniert werden können. Postoperativer Verlauf. Der Patient muss für ein paar Wochen mit nicht-steroidalen Analgetika, mit Antibiotika und mit einer leichten Diät behandelt werden.

Schlussfolgerungen
Durch moderne Technologien, wie etwa die dreidimensionale Analyse der Computertomographie der Kiefer durch spezielle Software, kann der Chirurgen genau wissen, mit welcher Situation er sich zu konfrontieren hat.
Mit der Piezosurgery ist eine kontrolliertere und weniger invasive Methode für die Knochenentnahme hinzugekommen, durch die sich die Unannehmlichkeiten für den Patienten verringern.
Die GBR ist eine gut dokumentierte Technik und bietet vorhersehbare Ergebnisse.
Zu den Gegenanzeigen gehört besonders das Rauchen von Zigaretten, das die Erfolgsquote um 20% sinken lässt. Dies ist wichtig zu erwähnen, denn zu einer erfolgreichen Behandlung wird zwar die Fähigkeiten des Arztes benötigt, aber auch das gewissenhafte Verhalten des Patienten.
Der Zahn steckt im Knochengewebe in einem Hohlraum mit dem Namen Alveol und ist mit dem Knochen durch parodontale Fasern verbunden.
Bei jedem gezogenen Zahn erkennt man eine unvermeidbare, die Zahnwurzel umgebende Knochenresorption.

Weitere Knochenresorption wird durch traumatische Zahnextraktionen, durch eine besondere anatomische Verfassung (ein sehr dünner Knochen) und / oder durch die Verwendung herausnehmbarer Prothesen (Teilprothesen oder Vollprothesen) verursachen. Entzündungen der Zahnwurzelspitze (Granulom/Abszesse) und des Zahnfleisches (Parodontitis) können ebenfalls zu einer signifikanten Kieferknochenresorption führen.
Schließlich können auch schwere Traumen (zum Beispiel ein Verkehrsunfall) eine starke Kieferknochenresorption verursachen. Daraus folgt dass die Positionierung der Implantate oft von einer Knochenrekonstruktion oder von einer Regeneration begleitet werden muss. Es kann auch sein, dass eine Knochenrekonstruktion und eine Regeneration bereits im Vorfeld stattfinden muss. Die Knochenregeneration erfolgt durch die Verwendung resorbierbarer oder nicht-resorbierbarer Membranen, die eigens fixiert werden und den Prozess der Koagulation des Knochens stabilisieren. Sie schließen die Epithelzellen aus dem Bereich aus, in dem die Knochenregeneration auftritt.
Im molaren und prämolaren Bereich des Oberkiefers ist der Kieferknochen durch eine sehr wichtige anatomische Struktur, der Kieferhöhle, nach oben hin begrenzt. Die Kieferhöhle ist eine Kavität die vom Alveolarfortsatz durch eine anatomische Struktur (die Schneidermembran) getrennt wird. Die Knochenresorption und die Kieferhöhle können die Höhe des Eigenknochens im molaren und prämolaren Bereich des Oberkiefers um wenige Millimeter kürzen. In dieser Lage reicht der Knochen nicht aus, um ein Implantat zu positionieren.

Es kann jedoch eine Knochenregenerationstechnik angewendet werden. Diese sieht vor, dass die Schneidermembran nach oben verschoben und dadurch der Raum geschaffen wird, in dem das Knochenersatzmaterial eingebracht werden kann, das eine Knochenregeneration begünstigen soll. Auf diese Weise kann der zur Verfügung stehende Knochen erhöht werden und das Implantat kann in ganzer Länge Platz finden, ohne dabei diese wichtige anatomische Struktur zu verletzen.
Im oberen Bogen, in Übereinstimmung mit der frontalen Gruppe (von Eckzahn zu Eckzahn), sind keine anatomische Strukturen vorhanden die die Höhe des Eigenknochens eingrenzen, die für die Positionierung der Implantate notwendig ist (mit Ausnahme der Nasenhöhlen, die jedoch vom Knochenlager entfernt sind).

Dies ist jedoch ein Bereich, in dem die vestibuläre Knochenwand (äußere, in Richtung der Lippe gerichtete Knochenwand) oft sehr dünn ist und es häufig zu Resorptionsprozessen kommen kann. Die Hauptschwierigkeit bei den frontalen Zähnen liegt nicht im Implantieren, sondern vielmehr im Erreichen eines optimalen ästhetisches Ergebnisses, also dass die Implantatpfosten mit den Kronen der Eigenzähne identisch sind. Auch in der Implantologie beeinflusst die Zahnfleischmorphologie die Zahnmorphologie (siehe Bereich „Zahnfleischplastik und Keramik“). Nach einer Knochenresorption mit entsprechendem Verlust von Knochendichte, folgt immer ein Zahnfleischretraktion. Würde man die Implantate in einem resorbierten Knochen positionieren, wären die Zahnfleischränder der Implantate höher als jene der eigenen Zähne. Im Falle einer deutlichen Knochenresorption ist die Kombination von Knochenaufbautechnik und Gingiva-Transplantation oft notwendig. Nur so ergeben die von Implantaten getragenen Frontzähne ein perfektes ästhetisches Bild.

Unterkiefer
Im molaren und prämolaren Bereich des Unterkiefers kann, angesichts signifikanter Knochenresorption, das Einfügen der Implantate von einer unverletzbaren anatomischen Struktur behindert werden, dem Nervus alveolaris mandibularis. Der Nervus alveolaris mandibularis läuft innerhalb eines sich im Knochen befindenden Kanals. Er tritt im Raum zwischen dem ersten und zweiten unteren Prämolaren aus dem Knochen heraus.

Im Falle wichtiger Knochenresorption im molaren und prämolaren Bereich des Unterkiefers kann die Höhe des Eigenknochens (nach unten vom
Nervus alveolaris mandibularis eingegrenzt) auf wenige Millimeter beschränkt werden. In einem solchen Szenario sind gesteuerte Knochenregenerationstechniken notwendig, um die Implantate einzubauen.

Wenn die Resorption besonders ausgeprägt ist, dient ein erster Eingriff zur Knochenregeneration. Nach 6 Monaten findet eine zweite Operation statt, bei der die Implantate positioniert werden.

Im Falle eines weniger schweren Knochendefekts, können die Implantate zwar eingesetzt werden, allerdings liegt ein Teil von ihnen frei (nicht im Knochen versenkt). Durch ein anspruchsvolle gesteuerte Knochenregenerationstechnik kann aber der fehlende Teil des Knochens rekonstruiert werden. Der vordere Teil des unteren Bogens (vom ersten Prämolar bis zum ersten unteren Prämolar) ist ein Bereich, der frei von unverletzbaren anatomischen Strukturen ist. Es ist ein Bereich in dem man Implantate auch in Gegenwart schwerer Knochenresorption positionieren kann.
Oft wird der Bereich zwischen dem ersten Prämolaren und dem ersten unteren Prämolaren genutzt, um auch bei zahnlosen, mit einem Zahnersatz ausgestattete Patienten Implantate einzubauen. Der Zahnersatz kann dabei durch die implantale Verankerung stabilisiert werden.

Implantologiedienstleistungen im Zentrum für Odontostomatologie Daina:

Dentalmplantologie: Positionierung von osseointegrierten Implantaten für die Wiederherstellung von fehlenden oder stark beeinträchtigten Zähnen;
Dentalimplantologie: Positionierung von osseointegrierten Implantaten für die Stabilisierung von Totalprothesen;
Dentalimplantologie: Positionierung von osseointegrierten Implantaten für kieferorthopädische Zwecke.

 

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